ADHS ist bei Mädchen genauso weit verbreitet, wie bei Jungs, wird aber aufgrund verschiedener Faktoren unterdiagnostiziert. Das hat etwas mit dem sogenannten „Gender Health Gap“ zutun.
Der Gender Health Gap beschreibt das Phänomen, dass sich unser Gesundheitssystem am männlichen Teil der Bevölkerung orientiert und somit Frauen benachteiligt. Der Mann gilt immer noch als Standard.
Das bedeutet:
🐁 Studien werden häufig nur mit männlichen Mäusen durchgeführt
💊Medikamente werden häufig nur an Männern getestet
👬Untersuchung werden häufig nur mit Männer gemacht
🩺 Frauen werden oft fehldiagnostoziert, weil sich Krankheiten & Störungen bei ihnen anders äußern
😭Ärzt*innen schätzen Frauen als emotionaler ein und schieben gleiche Symptome bei Frauen eher auf die Psyche🤷♀️Krankheiten, die eher Frauen betreffen, werden seltener erforscht
🩸Mentale Krankheiten werden oft nicht mit dem Zyklus in Verbindung gebracht
Die Gendermedizin möchte da Abhilfe schaffen, hat aber noch einen weiten Weg vor sich. Wenn ihr mehr zum Thema erfahren wollt, hört doch mal in den neuen Podcast „The S€x Gap“ der @apotheken_umschau und des @wortundbild_verlag rein. In der ersten Folge sind @jojogehr und ich zu Gast, und sprechen mit @kari.kungel über ADHS 🧠♥️
#genderhealthgap #gendergap #adhs #adhsfrauen #adhdgender #hyperaktivität #kirmeskopf
Der Gender Health Gap beschreibt das Phänomen, dass sich unser Gesundheitssystem am männlichen Teil der Bevölkerung orientiert und somit Frauen benachteiligt. Der Mann gilt immer noch als Standard.
Das bedeutet:
🐁 Studien werden häufig nur mit männlichen Mäusen durchgeführt
💊Medikamente werden häufig nur an Männern getestet
👬Untersuchung werden häufig nur mit Männer gemacht
🩺 Frauen werden oft fehldiagnostoziert, weil sich Krankheiten & Störungen bei ihnen anders äußern
😭Ärzt*innen schätzen Frauen als emotionaler ein und schieben gleiche Symptome bei Frauen eher auf die Psyche🤷♀️Krankheiten, die eher Frauen betreffen, werden seltener erforscht
🩸Mentale Krankheiten werden oft nicht mit dem Zyklus in Verbindung gebracht
Die Gendermedizin möchte da Abhilfe schaffen, hat aber noch einen weiten Weg vor sich. Wenn ihr mehr zum Thema erfahren wollt, hört doch mal in den neuen Podcast „The S€x Gap“ der @apotheken_umschau und des @wortundbild_verlag rein. In der ersten Folge sind @jojogehr und ich zu Gast, und sprechen mit @kari.kungel über ADHS 🧠♥️
#genderhealthgap #gendergap #adhs #adhsfrauen #adhdgender #hyperaktivität #kirmeskopf
Hmmm…. Dann hatte ich wohl das falsche geschlecht….. denn man sah es von aussen, aber hey es ist ein Mädchen…. Nee die hat kein ADHS…. Beim 8. Test wurde es mir erst dignostiziart.
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Als erwachsene Frau, sollst du dich halt mal zusammenreißen und keine Ausreden finden.
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Ist es nicht allgemein so, dass hyperaktive Kinder eher diagnostiziert werden als hypoaktive Kinder?
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Ich als Mann hab die eher typischen Frauensymptome und bin daher erst mit 44 diagnostiziert worden.
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vor 2 Wochen meine Diagnose bekommen. danke für diesen Account. bin noch soo neu und unsicher in allem damit..
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So toll, dass wir dich für den Podcast sprechen konnten, Angelina 💙💙
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Ich habe auf meine Diagnose 30 Jahre gewartet. Und sie war nur ein Nebenbefund, weil der Kinderpsychologe meines Sohnes uns beide getestet hat.
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Nach 1.5 Jahre warten auf einen Termin in der Fachklinik kam die Psychologin zu dem Schluss, dass alle meine Probleme heute eindeutig auf ADHS deuten, der einzige Grund warum die Diagnose nicht gestellt wurde waren meine Schulzeugnisse, weil es da nirgendwo Auffälligkeiten gibt 🤡
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War sogar als Kind und Jugendliche bei der Kinderpsychologin für eine Diagnose und nichts wurde erkannt. Aussage war, ich hab eine Konzentrationsschwäche und LRS (im Grundschulalter).
Mit 27 kam dann erst durch Zufall die Diagnose, danke für nichts 😂
Mit 27 kam dann erst durch Zufall die Diagnose, danke für nichts 😂
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Das ist leider so wahr 🙃 bei mir wurde als Kind Legasthenie festgestellt und der ADHS Test (weil Legasthenie und ADHS oft Hand in Hand gehen) dann nicht gemacht, weil ich ja so ein ruhiges Kind gewesen wäre - kein „Zappelphillipp“
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❤️🙌
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Das ist grundlegend ein Problem für marginalisierte Gruppen. Gewisse Verhaltensweisen dürfen auch nur weiße Jungs haben. Vor allem die impulsive Hyperaktivität. Mädchen, Jungs mit Migrationsgeschichte, von Klassismus Betroffenen wird dieses Verhalten von den Eltern abtrainiert. Denn das sind die Gruppen von Kindern, die nicht schmutzig, laut, auffällig,... sein dürfen, weil es für die Familien eine Abwertung in der Gesellschaft bedeutet. So war ich in der Ausenwenwahrnehmung immer der, der Vernünftig war, auf sie anderen aufgepasst hat, der die anderen Jungs eher eingehegt hat. Denn ich dürfte einfach nicht dem Klischee einer Assifamilie oder der wilden aus dem Urwald entsprechen. Zuhause hats aber immer ordentlich geknallt, weil ich die Fassade die ich draußen gespielt habe, nicht aufrecht halten konnte. Das ist so krank, dass so ein Verhalten einen erst mit 31 bewusst wird.
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Das war bei mir auch so! Meine Eltern haben mich nie testen lassen, weil ich ganz anders war, als mein Bruder, der mit 5 die Diagnose erhielt. Ich habe mich hinterher selbst darum gekümmert und bekam die Diagnose erst mit 22.
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