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alexandra___z's profile picture
LEUTE, ICH HAB ECHT GENUG. Von euren Fällen. Von den tausenden von Fällen von Diskriminierung Eltern gegenüber. Die ihr mir schickt. Die ihr erlebt. Die Eltern, vorwiegend Mütter, außerhalb von Social Media erleben. Weil die Wirtschaft so krass auf Eltern scheißt. Sie schikaniert, ihnen kündigt, ihnen die Teilzeitanträge verweigert, ihre Stellen theoretisch wegrationalisiert - aber dann einfach nur mit jemandem ohne Kind besetzt. .

Ich sag es euch wie es ist, wir wollen diesen ganzen Abfuck Eltern und gerade Müttern gegenüber endlich öffentlich machen. Diese Diskriminierung sobald sie aus der Elternzeit zurück sind, Degradierungen, weniger Gehalt, Position weg, Führung weg, Büro weg usw endlich publik machen. Und wir wollen diese Frauen endlich zeigen und ihre Geschichten erzählen, auch stellvertretend für all die, die für die gigantische Dunkelziffer dieser Fälle stehen. Arbeitgeber*innen werden nicht genannt. Aber die Geschichten dahinter. Damit sie endlich sichtbar gemacht werden. Damit wir Druck machen können. Damit dieser Scheiß endlich aufhört. .

Erzählt ihr mir eure Geschichte in der DM? Oder schickt den Post an Eltern, die das erlebt haben und darüber endlich reden wollen?
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#fuckthisshit #smashthepatriarchy #letsriot #momlife #dadlife #familylife #lebenmitkindern #feminism #elternzeit #CoronaEltern #meanwhileimjahr2021
dominicano.blanco.art's profile picture
Krass... ich dachte beim durchblättern dieses kanals, dass es so ein anti alles femi ding ist. Und dann schaue man mal genau hin und hier berichten duzende von Dingen die in meiner Ideologie selbstverständlich sind und da draußen andere dafür raus geekelt werden. Das tut mir leid sowas zu lesen. In unserer westlichen Welt ist so etwas abstrus in Südamerika Tagesordnung. Als aufbauende Worte: Wo etwas schlechtes geht da folgt auch etwas gutes! Kopf hoch den betroffenen.
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wh00py1605's profile picture
Mir wurde angeboten, ich könnte meine Führungsposition doch aufgeben und wieder "normale" Mitarbeiterin sein. Sei als Mutter doch eh viel besser und als Führungskraft nicht machbar.
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anni_fleuve's profile picture
Es ist furchtbar. Was mich traurig stimmt, ist, dass ich mich mit 19 Jahren (!) u.a. auch für ein Lehramtsstudium entschieden habe, weil ich wusste, dass das mir am wenigsten Stress im Falle einer Familiengründung bescheren würde. WTF. Als junge Frau davon eine Berufsentscheidung abhängig zu machen.
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mayers_stefanie's profile picture
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machwerkhamburg's profile picture
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flinka007's profile picture
Wahnsinn. Wenn ich sich mir hier die Erfahrungsberichte durchlese, wird mir ganz schlecht. Und hilflos. Weil so wenig Hebel zur Verfügung stehen, diese Diskriminierung zu verändern/zu umgehen. Ich selbst bin schon immer selbständig und war dadurch natürlich nie von dem*der Vorgesetzte*n abhängig. Weiss aber aus meiner Erfahrung: “The best kids are invisible kids.” Sprich die Erwartungshaltung Kinder zu haben ist da (bin schliesslich eine Frau 🙄), gerne auch mal in einem Nebensatz erwähnen wie wunderbar die Kinder sind, aber dann hokuspokus... weg sind. Aus Terminplanungen (ich sag nur Telefonkonferenzen Samstag, 11 Uhr...), aus Deadlines, aus Überstunden, aus der Energie, Motivation und Kreativität. Immer 120% und im Nebensatz gerne mal fallenlassen: Den Kindern? Ja, denen geht es super. Läuft.
Realität geht komplett anders. Und ich arbeite in einer absoluten Männerbranche, da gab und gibt es keinen weiblichen Blickwinkel. Aber Aufgeben ist keine Option.
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saskiahlmstdt's profile picture
Als ich beim Betriebsarzt zur Bestätigung der Schwangerschaft saß und vorhersehbarem Beschäftigungsverbot rief mein Chef an, um mir zu sagen, dass ich auch nach der EZ nicht mehr kommen brauche. Ich war Praxis Leitung ✌️
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fjordliebe's profile picture
Wenn ich sowas lese, dann will ich lieber in Norwegen bleiben. Nach meinem Studium wollte man mich in Dtl. nicht einstellen, weil ich mit 25 schon verheiratet war und “jetzt sicher Kinder haben möchte”, ich war total perplex beim Vorstellungsgespräch, bin dann nach Norwegen gegangen, habe hier gearbeitet und nach ein Paar Jahren hat mich meine Chefin ermutigt, sie meinte “es ist immer der richtige Zeitpunkt für Kinder.”
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gartendoelle's profile picture
Ich hab leider auch schon einiges durch. Hab bei Kind 1 noch hochschwanger meine Masterarbeit in Biologie geschrieben und fertig bekommen mit super Abschluss. Danach wollte ich promovieren, mit den gleichen Betreuern wie bei der Masterarbeit. Allerdings wurden mir nur Themen vorgeschlagen, für die ich hätte monatelang ins Ausland reisen müssen und Themen, die in "der Nähe" waren wurden immer abgetan als zu uninteressant etc. Da ich kein Geld für die Promotion bekam, hatten sich einige überlegt mit einem anstehenden Studentenjob in unserem Museum zu geben. Als ich dann bekannt gab, erneut schwanger zu sein, wurde mir ins Gesicht gesagt, ob könnte den Job dann nicht bekommen und ein männlicher Student hat den Job dann bekommen. Und noch während meiner Elternzeit mir Kind 2, wo ich auch schon wieder regelmäßig im Institut war, wurde mir dann plötzlich mein Schreibtisch weg genommen, da ich ihn angeblich nicht bräuchte. 😤 Zu dem Zeitpunkt hatte ich dann keine Kraft mehr zu kämpfen und hab meine Sachen abgeholt und die Doktorarbeit abgebrochen. Parallel hab ich angefangen mich zu bewerben, ich wurde bisher noch nie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, selbst auf Stellen wo ich neben super Qualifikationen auch schon wichtige Kontakte vorweisen konnte. Lediglich für ein Praktikum wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. das wurde (seltsamerweise ) von den zwei Personen einzeln (also jeder einzeln mit mir) abgehalten. Und der Chef war begeistert von meinem Lebenslauf und das nichts was gegen ein Praktikum sprechen würde. Die für mich vorgesehene Betreuerin war etwas kritischer und hat teilweise seltsame Fragen gestellt (hat mir auch ein Coach bestätigt, das die Fragen seltsam waren) und mich dann verabschiedet. Einige Tage später kam die Absage für das Praktikum oder weitere Begründung. 😥 Und mein Mann hatte bei Kind 2 Elternzeit genommen und dann parallel den Job gewechselt. Zufällig (?) bekam er dann einen E-Mail Verkehr mit, wo sein Chef gefragt hatte ob man meinem Mann die Elternzeit verbieten könnte. Im gleichen Unternehmen wurde ihm gesagt, wenn er was erreichen wolle, könne er nicht immer um 16 Uhr gehen um sein Kind von der Kita abzuholen. 😤
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bettinahpt's profile picture
Meinem Freund wurde gekündigt als er Elternzeit einreichen wollte. Er war wegen Kurzarbeit zu Hause, wollte aus Loyalität mit seinem Chef besprechen wie der EZ- Antrag für alle Beteiligten am besten ist. Am Telefon wurde er vertröstet, am selben Abend kam ein Kurier mit der Kündigung. Ich war hochschwanger...learning: Anträge einfach einreichen und Chefs vor vollendete Tatsachen stellen. Damit greift der Kündigungsschutz und niemand muss sich so was antun 🤷‍♀️.
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inlo888's profile picture
Fast genauso gesagt bekommen beim ersten Kind,("Ich würde Sie am Liebsten sofort kündigen.") beim zweiten war ich noch befristet und Vertrag wurde nicht verlängert mit dem Kommentar: Sie können gerne, sobald das Kind in einer Betreuung ist, sich wieder melden, haben ja immer wieder Stellen im Unternehmen frei... Nein, danke bin dann woanders hin. 🙄
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wundergeburt's profile picture
Ich habe meine neue Stelle angefangen als ich bereits schwanger war 🤰 und musste das am zweiten Tag meiner Vorgesetzten sozusagen „beichten“ 😅 daraufhin ist sie vollkommen ausgerastet 😳 hat mich als unmoralisch bezeichnet und und am Ende des Gespräches hat sie mir dann gesagt uns bleibt nichts anderes übrig als den bestehen unbefristeten Vertrag aufzulösen, da ich ja noch in der Probezeit war ich war vollkommen am Boden zerstört, obwohl mir eig klar war, dass das gar nicht möglich sei, aufgrund Kündigungsschutzes. Naja auf jeden Fall war meine Chefin leider nicht gut genug aufgeklärt was Schwangerschaft und Kündigung betrifft 😅
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_tulpe887_'s profile picture
Puuuuh, da bin ich echt froh in einer Firma zu arbeiten, wo der Mitarbeiter König ist🤯 ich hätte nicht gedacht, dass das so übel ist in anderen Firmen aber bei mir gibt es zu dem Thema überhaupt keine Probleme und jeder hat Familie. Elternzeit? Kein Problem. Nach der Schwangerschaft wieder wie vorher durchstarten vllt nur in Teilzeit? Wird zu 100% unterstützt. Schade, dass das ein Ausnahmefall ist heutzutage🥺
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inesuling's profile picture
Ich habe eine Festanstellung im öffentlichen Dienst und habe nach vier Jahren Befristung während meines Mutterschutzes einen unbefristeten Vertrag bekommen. Dafür habe ich nach den acht Wochen Mutterschutz auch wieder mit der Arbeit angefangen. Geben und nehmen - das hat bei mir in diesem Fall gut geklappt.
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